Peter Gallus
 

Willkommen bei Peter Gallus

Amrum

Donnernde Brandung gestaltet das Land,
Wattschnecken und Muscheln im gelben Kniepsand.

Sand peitscht das Gesicht, vom Seewind getrieben,
mein Zelt in den Dünen, geborgen hienieden.

Um Land zu erringen, Buhnen im Watt,
brütende Schwalben im ewigen Gestad´.

Am Horizont Warften, der Leuchtturm von Sylt,
geschützt Vogelküken von der Henne Schild.

Mich trägt die Fähre von Dagebüll,
zu den Dünen mit Gras wie Bärenfell.

Möwen am Himmel, die Boten der See,
Unendliche Weite, Windstille in Lee.

Und Rosen vor Häusern die reetgedeckt,
das Blinken der Phare, im Dunkel geweckt.

Marmorierte Wolken am Abendhimmel,
im Galopp sprengt vorbei, Hauke Haien´s Schimmel.

Die Sonne taucht ein im blankenen Hans,
ich liebe Dich, Amrum, ungeteilt ganz.

Denn eilender Zeiten ich wurd´ nicht gewahr,
im Sommer, als ich auf Amrum war.

Leben pulsierte und rann durch die Siebe
und ewige Brandung im Wechsel der Tide.