Peter Gallus
 

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Goldener Niederrhein

Wo ich des Lebens schönste Zeit verbrachte, das war am goldnen Niederrhein.
Wo Burgen still in ihren Gräften träumen, und wo das Land so grün und reich.
Die Weiden an des Rheines Ufer, ein so vertrautes Landschaftsbild.
In goldner Abendsonne leuchten, mit ihren Strahlen rot und mild.

Wo unser Rhein still fließt mit seinen Fluten, von Süden kommend, breit mit Macht.
Ein Nebelhorn schallt weit über die Ufer, ich hör den Klang bei Tag und Nacht.
Ich seh' die Schubverbände rollen, durch Wellen, Wiesen sanft dahin.
Wo Bussarde am klaren Himmel, unendliche Spiralen zieh'n.

Melancholie liegt auf des Rheines Wellen, wenn ich dich einst verlassen muss.
Sehn' mich nach blütenbunten Deichrevieren, Auenwäldern, Wiesen und dem Fluss.
Sehe die Gänse südwärts ziehen, der Winter kommt mit Raureif weiß.
Der Frühling wird sie wiederbringen, dann warmer Strom durchbricht das Eis.

Melancholie liegt auf des Rheines Wellen, wenn ich dich einst verlassen muss.
Sehn' mich nach blütenbunten Deichrevieren, Auewäldern, Wiesen und dem Fluss.

Zur Komposition vom 30.05.2006

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