Peter Gallus
 

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Im Namen des Volkes ergeht folgendes Unrecht
Gezeigt wird der Fall des Günter Baron Kamphaus. Günther Baron Kamphaus wird an einem Montagabend auf dem Autobahnrastplatz Geißmühle bei Krefeld, in der Montagekiste seines Montagewagens eingesperrt aufgefunden.
Passanten alarmieren die Polizei. Baron Kamphaus wird befreit und erzählt den Beamte,n er sei am frühen Abend aus seinem Haus in Krefeld Linn entführt worden. Seine hochschwangere Frau befinde sich noch in der Gewalt der Kidnapper.
Während Baron Kamphaus noch verarztet wird, umstellt das Einsatzkommando Krefeld dessen Haus in Linn. Die Täter werden über das Megaphon aufgefordert mit erhobenen Händen herauszukommen. Nachdem sich in dem Haus nichts tut, dringen die Einsatzkräfte mit Gewalt ein. Man findet Frau Baron Kamphaus erschlagen im Wohnzimmer.
Baron Kamphaus wird pausenlos verhört. Er bleibt bei der Geschichte, entführt worden zu sein. Nach zwei Tagen setzt man ihn auf freien Fuß und er nimmt an der Beerdigung seiner Frau teil. Die Spurensicherung indes findet in Kamphausens Haus keinerlei Hinweise, dass sich hier Kidnapper aufgehalten haben. Dagegen findet man in der Wäsche ein blutverschmiertes Hemd, das offensichtlich Baron Kamphaus gehört.
Der Fall scheint damit geklärt. Baron Kamphaus wird verhaftet und des Mordes an seiner Frau angeklagt. Das Hemd geht zur DNA-Analyse an die Gerichtsmedizin Düsseldorf. Ein halbes Jahr später beginnt der Prozess gegen Günter Baron Kamphaus. Bei der Beweisaufnahme stellt sich heraus, dass das Beweisstück Hemd und die dazugehörige DNA-Analyse verschwunden sind. Günter Baron Kamphaus wird in einem Indizienprozess zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Baron Kamphaus hat nie ein Geständnis abgelegt und ist, ohne sich je zu widersprechen, bei der Version geblieben, entführt worden zu sein. Er wurde nach fünf Jahren Haft begnadigt.