Peter Gallus
 

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Buße für Melchior
oder
Die Rekatholisierung Münsters

Uraufführung 2013
Ein Bühnenstück für kleine Besetzung, ca. 60 Minuten

Figuren: Bernard von Oer, Melchior Droste zu Senden, Johann von Torck, Bürgermeister Doktor Bent, Bürgermeister Piepenbrink, Fürstbischof Ernst von Bayern, Geliebte des Bischofs Gertrud von Plettenberg, Dechant, Wache, Komparsen, aus dem Off: Lambert von Oer der Jüngere.

Der Historische Konflikt: Am 20. März 1588 wird der Komtur Melchior Droste zu Senden von Bernard, dem Sohn des münsterschen Statthalters und bischöflichen Beraters Berndt von Oer und der Augustine von Münster, erschlagen. Da der Mörder Domherr der Ägidiikirche ist, genießt er die Immunität des Domkapitels und entzieht sich dem Zugriff der Stadt.
Es kommt zu einem jahrelangen Tauziehen um seine Auslieferung und Verurteilung, zwischen dem Stadtrat, der auf den Restitutionsvertrag von 1553 verweist, und dem Domkapitel, welches für sich fürstbischöfliche Rechte und die Immunität des Domplatzes beansprucht.
Der Rechtsfall wird schließlich überaus interessant bereinigt. Bernard von Oer, der Enkel des berühmten Ritters mit dem eisernen Halsband Lambert von Oer, kam 1592 frei, verbrachte einige Jahre als Rentmeister in Lingen und lebte danach auf der Burg Kakesbeck, zuletzt nachgewiesen 1616.

Die Theaterstücke des Verlages Dortmunder Buch  werden für jede Bühne und nach Wunsch angepasst, verbessert, erweitert oder gekürzt.

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Buße für Melchior ist als Buch erschienen unter
ISBN 978-3-9812130-1-0